24.04.2018 / Inland / Seite 5

Soziale Alternative

Linkspartei in Nordrhein-Westfalen diskutiert auf Konferenz Strategien gegen zunehmende Armut und Wahlerfolge der AfD im Ruhrgebiet

Markus Bernhardt

Die Lebenssituation vieler Menschen im Ruhrgebiet ist schlecht. Die Mieten in den Metropolen steigen. Durchschnittlich jedes dritte Kind wächst in Armut auf, auch Alleinerziehende, Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner sind davon besonders betroffen. Allein in Duisburg sind Schätzungen des örtlichen Gesundheitsamtes zufolge zwischen 16.000 und 20.000 Menschen nicht krankenversichert und somit von der Gesundheitsversorgung ausgeschlossen. Da die »Alternative für Deutschland« (AfD) bei den jüngsten Landtags- und Bundestagswahlen in Teilen des Ruhrgebiets, in denen die Armutsquote bei mehr als 20 Prozent liegt, ihre besten Wahlergebnisse erzielen konnte, schlägt die Linkspartei nun Alarm. Auf einer Stadtteilkonferenz, die am 29. Ap ril in Bochum stattfinden soll, will sie »mögliche Antworten auf diese Entwicklung diskutieren und ihr so einen sozialen Aufbruch von links entgegenstellen«.

In ganz Nordrhein-Westfalen stehen der Kampf gegen Erwerbslosigkeit...

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