23.04.2018 / Inland / Seite 2

»Wollen einen sozialverträglichen Kohleausstieg«

Profit durch Umweltzerstörung: In Essen findet die Aktionärsversammlung des Energieriesen RWE statt. Gespräch mit Jules El-Khatib

Markus Bernhardt

Am 26. April, dem Jahrestag der Atomkata­strophe von Tschernobyl, findet in Ihrer Heimatstadt Essen die Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE statt. Verschiedene Organisationen aus der Umweltbewegung sowie Ihre Partei Die Linke rufen zu Protesten auf. Was kritisieren Sie?

RWE ist Klimasünder Nr. 1 in Deutschland und gehört auch mit Blick auf ganz Europa zu den Konzernen, die dem Klima mit ihrer Art des Wirtschaftens am meisten schaden. Während sich das Unternehmen hierzulande als klimafreundlich darstellen will, kämpft es für die Beibehaltung der Braunkohle und gegen jegliche Festlegung auf ein Ausstiegsdatum.

Darüber hinaus beliefert RWE die Pannenreaktoren Tihange und Doel, die beide eine akute Gefahr für das Leben der Menschen in NRW, aber auch in unseren Nachbarländern darstellen. RWE interessiert dies allerdings nicht, dort achtet man vor allem auf den eigenen Profit. Darüber hinaus will das Unternehmen durch die Zerschlagung des Tochterunternehme...

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