20.04.2018 / Ausland / Seite 6

Warten auf die »neue Ära«

Simbabwes Außenminister sieht »gewaltige Fortschritte« seines Landes

Simon Miller, Harare

Zum 38. Jahrestag der Unabhängigkeit Simbabwes am Mittwoch erklärte Staatspräsident Emmerson Mnangagwa, in diesem Jahr sei das Jubiläum von größerer Tragweite, sogar »historisch«. Das Land sei in eine »Periode der Freiheit, Offenheit und Möglichkeiten« eingetreten. In dieser »neuen Ära« gelte es, »die Nation auch von innen von Hass, Voreingenommenheit und Zwietracht zu befreien, um ein starkes und offenes Simbabwe für alle aufzubauen«.

Bei den Feierlichkeiten in der Hauptstadt Harare fehlte Robert Mugabe, der inzwischen 94jährige Held des Befreiungskampfes, der im Laufe der Zeit zum selbstherrlichen Diktator mutierte. In den vergangenen 37 Jahren stand er immer im Mittelpunkt des Geschehens. Alles drehte sich um ihn und die von ihm geführte Afrikanische Nationalunion von Simbabwe – Patriotische Front (­ZANU-PF). Im November 2017 zwang ihn das Militär zum Rücktritt. Mnangagwa, über Jahrzehnte sein Stellvertreter, übernahm das Zepter und leitete mit vielen ...

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