19.04.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ernüchterung beim IWF

Frühjahrstagung der UN-Finanzinstitutionen: Keine langfristige Erholung der Weltwirtschaft in Sicht

Klaus Wagener

Am heutigen Donnerstag beginnt in Washington das Frühjahrstreffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Wenige Tage nur ist es her, dass die Welt an einer direkten Konfrontation von vier Atommächten vorbeigeschrammt ist. Ein paar Wochen, seit sich die Gefahr eines Handelskriegs zwischen den USA und der Volksrepublik China andeutete. Die britische Regierung – und in ihrem Gefolge nahezu der gesamte »Westen« – nutzte die Skripal-Affäre, um die Beziehungen zu Russland durch verschärfte Sanktionen weiter zu belasten. Die internationale Lage ist nicht gerade entspannt, in der in diesem Jahr IWF und Weltbank tagen.

Auf der Agenda stehen als entscheidende Herausforderungen: Protektionismus, Unilateralismus, Krieg, Schulden und Ungleichheit. In den Zahlen des World Economic Outlook, die IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld am Dienstag präsentierte, spiegeln sich die damit verbundenen Risiken allerdings nur begrenzt wider. Es herrscht die Auffassung...

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