18.04.2018 / Inland / Seite 8

»Die Wut der Bevölkerung besser verstehen lernen«

Die Linkspartei will ihre Stadtteilarbeit neu ausrichten. Eine Konferenz in Bochum soll Impulse geben. Gespräch mit Christian Leye

Markus Bernhardt

Am 29. April führt die Partei Die Linke eine Konferenz über Stadtteilarbeit in Bochum durch. Diese trägt den Titel: »Was tun gegen soziale Ungleichheit und Rechtspopulismus?«. Was müsste denn getan werden?

Die Politik der letzten Jahre wurde für das Portemonnaie der Milliardäre und ihrer Banken und Konzerne gemacht, bezahlt haben das breite Teile der Bevölkerung, die faktisch enteignet wurden. Die Folge ist eine Legitimationskrise der parlamentarischen Demokratie, immer mehr Menschen wenden sich enttäuscht ab. Das haben wir im Ruhrgebiet hautnah erlebt. In den Landtags- und Bundestagswahlen schmierten die großen Parteien hier ab, insbesondere die SPD hat massiv verloren. Gleichzeitig hat die AfD Wahlerfolge im Ruhrgebiet feiern können. Ihre NRW-Hochburgen liegen alle im Pott, wo die Armutsquote hoch ist und eine Menge sozialer Probleme bestehen. Es gibt ganze Stadtteile, in denen heute – anders als früher – keine Partei mehr verankert ist. Als Linke müsse...

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