17.04.2018 / Ausland / Seite 6

Grenzen überschritten

Von kolumbianischer Guerilla entführte Journalisten tot. Friedensprozess steht auf der Kippe

Jan Schwab, Bogotá

Die am 26. März im Grenzgebiet zwischen Ecuador und Kolumbien entführten Journalisten Javier Ortega und Paúl Rivas sowie ihr Fahrer Efraín Serraga sind tot. Das bestätigte Ecuadors Präsident Lenín Moreno am Freitag. Die Reporter der ecuadorianischen Tageszeitung El Comercio hatten an einer Reportage über die nahe der Grenze gelegene Gemeinde Mataje gearbeitet, als sie in die Gewalt einer Gruppe von Aufständischen gerieten. Diese gehörten zu einer Einheit, die sich von der früheren Guerillaorganisation FARC-EP (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes) abgespalten hat.

Die Medienberichten zufolge mehrere hundert Guerilleros starke »Frente Oliver Sinisterra« (FOS) unter dem Kommando von Walter Patricio Arízala Vernaza alias Guacho hat den bewaffneten Kampf nach eigener Darstellung wieder aufgenommen, nachdem sich die Regierung des kolumbianischen Staatschefs Juan Manuel Santos nicht an die mit dem Sekretariat der FARC-EP unterzeichneten Frie...

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