17.04.2018 / Inland / Seite 4

Thüringen zwiegespalten

Landräte und Oberbürgermeister gewählt. Die Linke vor ungewisser Zukunft

Jan Greve

Mit Spannung wurden am Sonntag die Ergebnisse der Kommunalwahlen in Thüringen erwartet – dem einzigen Bundesland mit einem Ministerpräsidenten der Linken. Nach einhelliger Meinung ist die CDU Wahlsiegerin. Sie verbesserte ihr Ergebnis um rund vier Prozentpunkte auf knapp 38 Prozent. Demgegenüber verloren die Regierungsparteien Linke, SPD und Grüne allesamt. Anderthalb Jahre vor der nächsten Landtagswahl stellt sich die Frage, welche Schlüsse aus dem vergangenen Sonntag zu ziehen sind.

Mit einem Ergebnis von 11,6 Prozent verlor Die Linke fast vier Prozentpunkte im Vergleich zu den Wahlen 2012. Dieser Trend zeichnete sich bereits bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr ab. Dort hatte die Linkspartei in Thüringen 6,6 Prozent der Stimmen verloren und war auf 16,9 Prozent abgerutscht. Weit weg scheinen die Tage, an denen Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten und Hoffnungsträger der Partei wurde. Bei der Landtagswahl 2014 hatte die Linke über 28 Prozent bekom...

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