17.04.2018 / Inland / Seite 2

Atommüllfässer mit Lecks

442 Behälter mit radioaktivem Abfall müssen »nachbehandelt« werden

Am Sonntag abend wurde bekannt, dass es im Depot für schwachradioaktive Abfälle im niedersächsischen Leese Probleme gibt. Landesumweltminister Olaf Lies (SPD) bestätigte gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa), dass dort 442 Fässer mit strahlenden Hinterlassenschaften aus der Medizintechnik auf Feuchtigkeitsbildung im Inneren »überprüft« werden müssen.

Der NDR hatte zuvor unter Berufung auf eine bisher unveröffentlichte Studie im Auftrag des Umweltministeriums in Hannover von »sich aufblähenden Deckeln« und »rostigen Verschlüssen« berichtet. Mehr als 400 Behälter müssten »intensiv nachbehandelt« werden. Ein Sprecher der Firma Eckert und Ziegler, dem Betreiber der Deponie, erklärte, man kommentiere »grundsätzlich keine Spekulationen von dritter Seite in anderen Medien«.

In Leese wird Müll gelagert, der dem Bun...

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