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16.04.2018 / Inland / Seite 5

Heimliche Endlager

Anhörung über Atommüll: Regierungsvertreter sehen »keine Defizite«

Juliane Dickel

Wie groß ist die Gefahr terroristischer Angriffe auf Atommüllzwischenlager, und wie lange sind diese Zwischenlager sicher? Darüber diskutierten Experten und Standortvertreter am Freitag auf Einladung der Grünen-Landtagsfraktion in Hannover. Während Kritiker dringenden Handlungsbedarf sahen, verwiesen Behördenvertreter auf 25 Jahre erfolgreiche Lagerung. Der Gesprächston ist heute freundlicher als zu Zeiten der Atomausstiegskämpfe, aber die Fronten bleiben verhärtet.

Der Deutsche Bundestag hat beschlossen, bis 2031 ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll zu benennen, das bis 2050 errichtet sein soll. Die Einlagerung soll dann etwa vierzig Jahre dauern. Allerdings hat sich die Wirklichkeit bisher selten an solche Parlamentsbeschlüsse gehalten. Der frühere Vattenfall-Manager Bruno Thomauske, der vor seinem Engagement beim Energiekonzern die staatlichen Genehmigungsverfahren der Zwischenlager geleitet hatte, hat berechnet, dass sich die Einlagerung eher au...

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