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14.04.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

»Verdrängung ist ein flächendeckendes Problem«

Auch Berliner Randbezirke sind vom Umbau der Stadt nach Profitinteressen betroffen. Gespräch mit Felix Lederle

Peter Schaber

Die Mieterinnen und Mieter der Trettachzeile 15 im Berliner Bezirk Reinickendorf wehren sich seit vielen Jahren gegen Immobilienkonzerne. Am Anfang ging es dabei um die Deutsche Wohnen AG. Wo lagen da die Probleme?

Es gab immer schon eine Reihe von baulichen Mängeln in den Wohnungen, zum Beispiel den Schimmelbefall. Da gab es eine lange Auseinandersetzung, weil die Deutsche Wohnen die Verantwortung von sich wies. Der Konzern zählt ja zu den besonders schwarzen Schafen auf dem profitorientierten Wohnungsmarkt. Die haben in dieser Siedlung überhaupt nichts mehr investiert und sich um gar nichts gekümmert.

Vor einigen Jahren war auch die Wohnungsaufsicht des Bezirks vor Ort. Da kam aber auch nicht viel raus. Man hat letztlich die Mieter im Stich gelassen. Gerade beim Schimmelbefall teilte die Wohnungsaufsicht eher die Argumentation der Eigentümerseite. Ich habe dann Akteneinsicht genommen und den Fall in die Bezirksversammlung eingebracht. Erst danach wurde ...

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