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12.04.2018 / Ausland / Seite 6

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Österreichs Regierung will Unfallversicherung zerschlagen. Beschäftigte kündigen Widerstand an

Simon Loidl, Wien

Die österreichische Regierung macht Ernst. Wie in den vergangenen Monaten wiederholt angekündigt, will die rechtskonservative Koalition aus Volkspartei (ÖVP) und Freiheitlichen (FPÖ) das System der sozialen Sicherung umbauen. Dabei soll kein Stein auf dem anderen bleiben. Ganz oben auf der Agenda steht die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Am Dienstag protestierten in mehreren österreichischen Städten ­AUVA-Beschäftigte mit Betriebsversammlungen gegen Kürzungspläne, die den Fortbestand der Einrichtung gefährden. Die Regierung verlangt von der Versicherungsanstalt »Einsparungen« in Höhe von 500 Millionen Euro. Sollte bis Jahresende kein entsprechender Kürzungsplan vorliegen, soll die AUVA in der jetzigen Form zerschlagen und in andere Teile der Sozialversicherung eingegliedert werden. In der vergangenen Woche sagte FPÖ-Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein in mehreren Interviews mit österreichischen Medien, sie rechne nicht damit, dass di...

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