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11.04.2018 / Inland / Seite 5

Die Lücke schließen

Tarifrunde bei Berliner Sozialverband Volkssolidarität: Verdi will Lohnabstand zum öffentlichen Dienst verringern

Stefan Thiel

Beschäftigte und Gewerkschaft haben sich bereits aufgewärmt. Im Vorfeld der am heutigen Mittwoch beginnenden Tarifverhandlungen beim Berliner Landesverband und den Sozialdiensten der Volkssolidarität hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Montag nachmittag zu einer Protestaktion vor der Zentrale des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes im Stadtteil Prenzlauer Berg aufgerufen.

Etwa 50 Mitarbeiter versammelten sich dort, um schon einmal symbolisch höhere Löhne durchzuboxen. Zu diesem Zweck hatten die Beschäftigten Boxhandschuhe übergestreift und bearbeiteten einen eigens aufgestellten Punchingball, um gegenüber dem Unternehmen ihre Kampfbereitschaft zu signalisieren.

Verdi fordert für die rund 1.000 Angestellten der Berliner Volkssolidarität eine Lohnerhöhung um sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Dass dies exakt der aktuellen Forderung der Gewerkschaften bei Bund und Kommunen entspricht, ist kein Zufall: Perspektivisch soll a...

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