10.04.2018 / Ausland / Seite 7

Gefährdeter Friedensprozess

Kolumbiens Regierung und die ELN-Guerilla verhandeln wieder. Doch die Gespräche könnten scheitern

Jan Schwab, Bogotá

Seit Montag vergangener Woche verhandeln die Vertreter der kolumbianischen Regierung und der größten noch bewaffnet kämpfenden Guerillaorganisation des südamerikanischen Landes, der ELN (Nationale Befreiungsarmee), wieder in Ecuadors Hauptstadt Quito. Bei den Gesprächen soll es um eine Wiederauflage des zum Jahresende ausgelaufenen bilateralen Waffenstillstands gehen. Zuvor hatte die ELN während der Parlamentswahlen am 11. März eine einseitige Feuerpause verkündet.

Der im Februar 2017 begonnene Friedensprozess war von der Regierung im Januar abgebrochen worden, nachdem die Guerilla ihre Attacken wiederaufgenommen hatte. So sollen Einheiten der Aufständischen in Arauca im Nordosten Kolumbiens für Anschläge auf Erdölpipelines und einen Angriff auf einen Militärposten verantwortlich sein. Staatschef Juan Manuel Santos zog daraufhin seine Delegation aus Quito ab und ordnete Militäreinsätze gegen die Guerilla an...

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