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Puigdemont will reden
Kataloniens Expräsident in Berlin. Terrorphantasien aus Madrid
André ScheerDas »Aquarium« am Kottbusser Tor im Berliner Stadtteil Kreuzberg platzte am Sonnabend aus allen Nähten. Dutzende Fernsehteams aus ganz Europa und unzählige Journalisten hatten sich in dem Veranstaltungszentrum eingefunden, in dem sonst Hartz-IV-Beratungen stattfinden und Behinderteninitiativen ihre Büros haben. Vor dem Gebäude an der Skalitzer Straße standen einige Dutzend Menschen mit Plakaten für die Freiheit der politischen Gefangenen und warteten auf den früheren katalanischen Ministerpräsidenten Carles Puigdemont. Dieser hat sich nach seiner Entlassung aus der JVA Neumünster in der vergangenen Woche in Berlin niedergelassen und will nun von der Bundeshauptstadt aus den politischen Kampf um die Demokratie in seiner Heimat fortsetzen. Dazu hatte die Bürgerinitiative Katalanische Nationalversammlung (ANC) »im Namen der legitimen katalanischen Regierung« kurzfristig zur Pressekonferenz eingeladen.
Nach einem »Guten Morgen« sprach Puigdemont in englischer...
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