07.04.2018 / Thema / Seite 12

Freizeit für die Volksgemeinschaft

Das »KdF-Seebad Rügen« war Teil der inneren Formierung und der Kriegsplanung des Naziregimes. Der Koloss von Prora (Teil 1)

Jürgen Rostock

Unser Autor Jürgen Rostock (Jahrgang 1936) war bis 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Städtebau und Architektur der Bauakademie der DDR. Danach beschäftigte er sich intensiv mit der Geschichte des »KdF-Seebades Rügen« und veröffentlichte 1992 im Verlag Ch. Links das Buch »Paradies-Ruinen«, das mittlerweile in zehnter Auflage erschienen ist und als Standardwerk zu Prora gilt. Im Jahr 2000 gründete er das Dokumentationszentrum Prora, das er bis Ende 2014 leitete. Jürgen Rostock verstarb unerwartet am 25. März 2018 in Berlin. Die beiden Aufsätze, die an dieser Stelle veröffentlicht werden und nunmehr als sein politisches Vermächtnis gelten dürfen, reichte er wenige Tage vor seinem Tod bei junge Welt ein.(jW)

Der Name Prora steht heute für das einzige Seebad der Naziorganisation »Kraft durch Freude« (KdF). Es wurde in den Jahren zwischen Mai 1936 und Sommer 1939 in etwa 4,5 Kilometern Länge als großer Bogen an der Ostküste der Insel Rügen ang...

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