06.04.2018 / Ausland / Seite 6

Spätes Eingeständnis

Mazedonien entschuldigt sich bei entführtem Deutschen Al-Masri für illegale Übergabe an US-Geheimdienst

Roland Zschächner

Mazedonien hat offiziell bei Khaled Al-Masri um Entschuldigung gebeten. Ein entsprechender Brief sei dem Deutschen, der 2003 in dem Balkanland festgenommen und später illegal an den US-Geheimdienst CIA übergeben worden war, zugestellt worden, wie die US-Menschenrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) auf ihrer Internetseite am Dienstag mitteilte. Die AC LU hatte Al-Masri bei seiner Klage gegen die Regierung der Vereinigten Staaten unterstützt.

In dem Schreiben erklärte der mazedonische Außenminister Nikola Dimitrov, seine »aufrichtige Entschuldigung und sein bedingungsloses Bedauern« für die unermesslichen und schmerzhaften Erfahrungen und schweren körperlichen und psychischen Wunden«, die Al-Marsi erlitten hat. Skopje habe sich »unangemessenen« verhalten. Dessen Anwalt vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), James Goldston, verlangte,...

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