04.04.2018 / Inland / Seite 8

»Alternative, saubere Energien sind zu fördern«

Friedens- und Umweltbewegung bereiten sich auf Proteste gegen RWE-Aktionärsversammlung vor. Gespräch mit Udo Buchholz

Gitta Düperthal

Die RWE-Aktionärsversammlung in Essen steht am 26. April an. Weshalb bereiten sich die Anti-AKW- und Anti-Braunkohle-Bewegung mit einem Treffen am kommenden Sonntag in Düsseldorf erstmals auf gemeinsame Proteste dort vor?

Wir haben ein gemeinsames Interesse an umweltfreundlicher Energieversorgung. Das schließt Atomstrom und Braunkohlestrom aus. Wir wollen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Kürzlich hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) anerkannt, dass die belgischen Atomkraftwerke durchaus gefährlich sein können – jedoch als Alternative die glorreiche Idee unterbreitet, Braunkohlestrom aus NRW zu liefern.

Aktivisten beider Bewegungen sind dagegen: Wir lehnen schmutzige Emissionen von Braunkohlekraftwerken ebenso ab wie die Umweltzerstörung im Hambacher Forst. Steinzeitliche Energieversorgung, ob mit Atom oder Braunkohle, muss der Vergangenheit angehören. Alternative, saubere Energien sind zu fördern.

Nicht nur die A...

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