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28.03.2018 / Feuilleton / Seite 14

Rotlicht: Euro-Zone

Jörg Kronauer

Von außen betrachtet, hat die Euro-Zone zwei hervorstechende Dauereigenschaften, die sich nur dem Anschein nach widersprechen: Sie kriselt, und sie wächst.

Als der Euro zum 1. Januar 1999 eingeführt wurde – zunächst nur als Buchgeld, in bar gibt es ihn erst seit dem 1. Januar 2002 –, übernahmen ihn zunächst elf der damals 15 EU-Mitglieder. Im Jahr 2001 folgte Griechenland. Nur Großbritannien, Schweden und Dänemark blieben außen vor. Nach der EU-Osterweiterung setzte sich das Wachstum der Währungsgruppe fort: Slowenien (2007), Malta und Zypern (2008) und die Slowakei (2009) traten ihr bei. Von 2011 bis 2015 folgten die baltischen Staaten. Perspektivisch sollen sich alle EU-Mitglieder der Euro-Zone anschließen. Denn die Währung ist nicht zuletzt als ein Machtmittel für die deutsch-europäische Weltpolitik konzipiert. »Nach dem Dollar kommt der Euro«, formulierte vor zehn Jahren die Friedrich-Ebert-Stiftung in einer Analyse der damaligen globalen Finanzkrise:...

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