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Vor den Toren von Damaskus
Mehr als 114.000 Bewohner der östlichen Ghuta verlassen die Kampfzone
Karin Leukefeld, BeirutNach mehr als fünf Jahren vor den Toren von Damaskus ziehen bewaffnete Gruppen und ihre Angehörigen aus der östlichen Ghuta ab. Am Montag verließen 400 Zivilisten die Kriegszone und machten sich über das frühere Palästinenserlager Al-Wafedin auf den Weg nach Damaskus und in den Ort Herjalla, wo sie zunächst in Auffanglagern untergebracht werden. Letzten Angaben zufolge kontrolliert die syrische Regierung wieder rund 90 Prozent der östlichen Ghuta.
Die syrische Polizei und die russische Militärpolizei sicherten den Abzug der Kämpfer und ihrer Angehörigen. Mitarbeiter des Syrischen Arabischen Roten Halbmondes (SARC) begleiteten die Konvois. Das russische Versöhnungszentrum, das die Evakuierung beaufsichtigte, berichtete, allein aus Harasta seien knapp 5.000 Kämpfer und ihre Angehörigen, aus Arbin rund 6.500 Kämpfer und Familien in die Provinz Idlib gebracht worden sein. Auch Ärzte der Syrischen Amerikanischen Ärztegesellschaft (SAMS) begleiteten die Kämp...
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