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28.03.2018 / Inland / Seite 5

Unruhe in der Konzernspitze

Deutsche Bank: Spekulationen um Führungswechsel und Rückzug aus Portugal

Der Druck auf Deutsche-Bank-Chef John Cryan nimmt offenbar zu. Schon länger stellen Investoren mehr oder weniger offensiv die Frage, ob der im Sommer 2015 als »Sanierer« angetretene Brite noch der richtige Mann an der Spitze des größten deutschen Geldhauses ist. Drei Verlustjahre in Folge und ein Kursrutsch der Aktie strapazieren die Profite und damit die Geduld der Anleger.

Am Dienstag berichtete nun die britische Tageszeitung The Times, der Dax-Konzern sei bereits auf der Suche nach einem Nachfolger für Cryan. Der Frankfurter Konzern habe den Europachef der US-Bank Goldman Sachs, Richard Gnodde, angesprochen, so das Blatt. Dieser habe das Angebot aber wohl abgelehnt. Eine Sprecherin der Deutschen Bank kommentierte den Bericht auf Nachfrage nicht.

Cryans Vertrag endet regulär erst im Jahr 2020. Zuletzt hatte er angedeutet, weitermachen zu wollen. Seine Arbeit sei nicht immer einfach gewesen, sagte Cryan etwa auf der Bilanzpressekonferenz der Deutschen Ba...

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