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28.03.2018 / Inland / Seite 4

Auf Abgang von Scholz gewartet

Die Linke macht in Hamburg Einheitsfront mit SPD und Grünen, weil sich 200 Rechte versammeln

Kristian Stemmler

Schwamm drüber, heißt in Hamburg die Devise knapp neun Monate nach dem G-20-Gipfel. Für Linke trugen die Senatsparteien SPD und Bündnis 90/Die Grünen die Verantwortung für Polizeibrutalität und massive Einschränkungen von Grundrechten im Juli 2017. Das scheint vergessen: Am Montag demonstrierten zum ersten Mal seit dem Gipfel Vertreter von Linkspartei und Antifa, DGB und evangelischer Kirche wieder Seite an Seite mit SPD- und Grünen-Politikern. Nach Angaben der Polizei zogen rund 1.500 Demonstranten von der Mönckebergstraße zum Dammtorbahnhof, um gegen die dort stattfindende »Merkel muss weg«-Demo zu protestieren.

Unter diesem Motto versammelt sich seit Anfang Februar jeden Montag in der Hamburger City ein Häuflein Rechter, um dann vor allem gegen Flüchtlinge und Linke zu hetzen (jW berichtete). Es handelt sich um eine krude Mischung aus Neonazis, Hooligans, Protagonisten der Türsteherszene und »besorgten Bürgern«. Die Zahl der Teilnehmer liegt seit Woche...

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