24.03.2018 / Thema / Seite 12

Hoffen auf das Netz

Die Zeitungsverlage kämpfen weiter gegen sinkende Auflagen und Werbeerlöse. Mit bezahlpflichtigen Inhalten und attraktiven Webseiten wollen sie dagegenhalten. Einstweilen aber nur mit mäßigem Erfolg

Gert Hautsch

Das Publikum staunte: »Die Verlage sind selbstbewusst und optimistisch in das neue Jahr gestartet und sehen klare Perspektiven für ihre Unternehmen.« Diese Botschaft verkündete am 1. Februar 2018 Dietmar Wolff, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Wichtigste Gründe: Der Gesamtumsatz der Branche sei im vergangenen Jahr nur um 0,8 Prozent gesunken, und die Werbeeinnahmen aus dem Onlinegeschäft hätten um 6,5 Prozent zugelegt.

Dieser Optimismus, der sich auf die Ergebnisse einer Befragung unter Verlagsmanagern stützt, erstaunt insofern, als sich an den wirtschaftlichen Problemen der Zeitungsverlage auch 2017 nichts geändert hat: Die Auflagen und die Anzeigenerlöse der gedruckten Blätter schrumpfen, die Zahl der selbständigen Verlage nimmt ab. Drei Wochen vor dem Auftritt von Dietmar Wolff war bekanntgeworden, dass die Frankfurter Rundschau (FR) wieder einmal verkauft worden ist.

Kaum eine andere Zeitung steht symbolisch s...

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