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24.03.2018 / Inland / Seite 5

Ringen um 50 Hertz beendet

Chinesischer Mitbewerber bei Übernahme von Anteilen durch belgische Firma ausgebootet. Offenbar hat das Bundeswirtschaftsministerium interveniert

Wolfgang Pomrehn

Die belgische Netzgesellschaft Elia wird ihre Anteile am Nordostdeutschen Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz von 60 auf 80 Prozent aufstocken. Das hat die Nachrichtenagentur dpa am Freitag gemeldet. Damit wird ein Einstieg der chinesischen SGCC (State Grid Corporation of China, Staatliche Netzgesellschaft Chinas) verhindert, die Interesse an der freiwerdenden Beteiligung bekundet hatte. Diese war vom australischen Fonds IFM Investors angeboten worden, der seine Beteiligung halbieren wollte. Elia habe sein Vorkaufsrecht geltend gemacht, heißt es in einer Pressemitteilung von 50 Hertz. Das Paket werde 976,5 Millionen Euro kosten, teilt Elia mit. Der Kauf muss noch von den Wettbewerbshütern abgesegnet werden, was vermutlich bis Juli erfolgen wird. Formal handelt es sich um Anteile an der Eurogrid International SCRL, der Muttergesellschaft der 50 Hertz Transmission GmbH.

Diese besitzt auf dem Gebiet der fünf neuen Bundesländer sowie in Hamburg und Berlin d...

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