22.03.2018 / Ansichten / Seite 8

Servicebüro für Monopole

Genehmigung für Bayer-Monsanto-Fusion

Jana Frielinghaus

Die offiziellen Statements bei Vorgängen dieser Art sind immer noch um vieles dreister und abgeschmackter, als man es sich ausmalen kann. Die sogenannten Wettbewerbshüter der Europäischen Union gaben am Mittwoch bekannt, es gebe keinerlei Bedenken mehr gegen die vom Chemieriesen Bayer geplante Fusion mit dem US-Saatgut- und Pestizidkonzern Monsanto. Die zuständige Kommissarin Margrethe Vestager erklärte, durch die Verpflichtungszusagen der Unternehmen – also Verkauf des Gemüsesaatgutgeschäfts von Bayer an BASF – sei gewährleistet, dass »auch nach dem Zusammenschluss wirksamer Produkt- und Innovationswettbewerb herrscht«. Dabei liegt es auf der Hand, dass in diesem Sektor schon jetzt fünf bis zehn Global Player drei Viertel der globalen Märkte unter sich aufgeteilt haben. Durch die angepeilte Fusion erhöht sich der Konzentrationsgrad noch einmal. Bislang ist Monsanto mit Abstand größter Anbieter von Saatgut. Bay...

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