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28.01.1998 / Inland / Seite 0

Nach Abschiebung droht Mord

Zuflucht für kurdische Flüchtlinge in Kölner Kirche

Gerhard Klas

Die evangelische Antoniterkirche in Köln gewährt seit vergangener Woche drei von Abschiebung bedrohten kurdischen Familien Zuflucht. Die Flüchtlinge, die sowohl von der evangelischen Gemeinde als auch vom antirassistischen Netzwerk »Kein Mensch ist illegal« unterstützt werden, protestieren mit ihrer Aktion gegen die Ablehnung ihrer Asylanträge.

Die Äußerungen von Bundesinnenminister Manfred Kanther, der zu Beginn des Jahres kurdische Flüchtlinge als Gangster und Kriminelle bezeichnet hatte, werden von den kurdischen Familien in einer Erklärung als blanker Zynismus kritisiert. Zum Teil leben sie schon mehr als zehn Jahre in der BRD. Freunde der Familie Karako, die nun auch in der Antoniterkirche lebt, wurden zwei Wochen nach ihrer Abschiebung in die Türkei ermordet aufgefunden. Die Erfahrung zeigt, daß abgeschobene Asylbewerber nach ihrer Rückkehr in türkischen Gefängnissen landen und ihre Familienangehörigen unter Druck gesetzt und bedroht ...

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