16.03.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Smog im Kathmandutal

Nepals Behörden ziehen alte Fahrzeuge zwangsweise aus dem Hauptstadtverkehr. Metro-Projekt wieder Thema

Thomas Berger, Kathmandu

Wer in der Hauptstadt Kathmandu per Flugzeug landet und vom Tribhuvan International Airport den Weg Richtung Innenstadt nimmt, dem wird als Landesneuling sofort klar: Nepal hat ein Verkehrsproblem. Regelmäßigen Besuchern des Himalajastaates fällt zudem auf, dass die Fahrzeugflotte auf den Straßen von Jahr zu Jahr zunimmt – so wie die Dunstglocke über der im Herzen des Kathmandutals gelegenen Hauptstadt. Smog, jenes Phänomen aus Smoke (Rauch) und Fog (Nebel), ist zwar nicht allein, aber zu großen Teilen auf den Schadstoffausstoß von Bussen und Taxen, Tuktuks (kleinen Motorrikschas für Personenbeförderung und Transporte), Lastwagen sowie immer mehr privaten Pkw zurückzuführen. In anderen Landesteilen sieht es vielerorts kaum besser aus.

Die nepalesische Transportbehörde DTM hat nun reagiert. Seit Monatsbeginn dürfen auf den Straßen der Metropole keine im öffentlichen Auftrag eingesetzten Kfz mehr verkehren, die älter als 20 Jahre sind. 2.500 klapprige alte ...

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