17.03.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Kühe für Katar

Ein Ministaat unter Embargo: Milch und Milchprodukte sind knapp. Eine riesige Farm mitten im der Wüste soll das Emirat nun autark machen

Gerrit Hoekman

Katar steht unter Embargo. Einige Nachbarn in der Region, allen voran Saudi-Arabien und Ägypten, haben seit dem vergangenen Juni über den kleinen aber reichen Privatstaat eine wirtschaftliche Blockade verhängt. Die stellt das Fürstentum der Familie der Al Thani vor große Probleme. Zum Beispiel ist seitdem die Milch knapp. Doch es ward Rettung: Am Montag erreichte ein Schiff mit 3.200 Kühen an Bord den Hafen von Hamad. Die Tiere sollen Katar bei der Herstellung von Käse, Joghurt und Butter autark machen. Das berichtete zu Wochenbeginn die Onlineausgabe der lokalen Tageszeitung The Peninsula.

Die schwarz-weißen Holsteiner Milch- und Methanerzeuger hatten eine lange Schiffspassage hinter sich. Sie stammen aus den drei US-Bundesstaaten Kalifornien, Arizona und Wisconsin. In Katar sollen sie auf einer Musterfarm der Firma Baladna (unser Land) leben, einer grünen Oase inmitten der Wüste. Der Bauernhof sei der größte auf der Arabischen Halbinsel, heißt es. 50 Ki...

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