13.03.2018 / Sport / Seite 16

An der Leine

Der spanische Spitzenklub Atlético Madrid gibt mitten in der Saison zwei wichtige Spieler nach China ab. Der Deal dient Investoreninteressen

Rouven Ahl

»Das ist schon eine ungemütliche Zeit«, gab Diego Simeone zu Protokoll, als er sich zum Verkauf der beiden Spieler Yannick Carrasco und Nico Gaitan für 30 bzw. 18 Millionen Euro an den chinesischen Klub Dalian Yifang äußern sollte. Denn damit hat der Trainer des spanischen Erstligisten Atlético Madrid seit Ende Februar nur noch 19 Spieler im Kader – kein europäischer Spitzenklub verfügt aktuell über weniger Spieler.

Was bewegte also einen Verein, der auf dem zweiten Platz der spanischen La Liga steht, und nach einem klaren 3:0 gegen Lokomotive Moskau vergangenen Donnerstag auch für das Viertelfinale der Europa League planen kann, mitten in der heißen Saisonphase zwei wichtige Spieler abzugeben? Besondere Verwunderung ruft der Verkauf von Yannick Carrasco hervor. Der belgische Flügelstürmer ist erst 24 Jahre alt und gilt als großes Talent. Für Simeone ist die Sache klar: Den Spielern werde vom chinesischen Geld der Kopf verdreht. Atlético Madrid hätte die ...

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