13.03.2018 / Feuilleton / Seite 10

Große und kleine Internetschweine

Helmut Höge

Facebook, Google, Amazon und andere Ami-Schweinekonzerne vermitteln »zwischen Werbenden, Softwareentwicklern, Firmen, die das Netzwerk als Kommunikationsplattform nutzen und individuellen Nutzern. Interaktionsdaten werden wie ein Rohstoff extrahiert und verwertet«, meint der kanadische Ökonom Nick Srnicek, Autor das Buches »Platform Capitalism« (siehe jW vom 5.3.). Darin kommt er zu dem Schluss: Wir müssen was dagegen tun. Denn, »in diesem Ausmaß hat es so etwas in der Geschichte des Kapitalismus noch nicht gegeben. John Deere und Monsanto versuchen gerade, eine Plattform für die Landwirtschaft aufzubauen, Siemens und General Electric tun es für die verarbeitende Industrie«. Neben diesen Schweinekonzernen gibt es aber weltweit noch hunderttausend Schweine-Start-Ups, die eine wahre Pest sind, weil sie unsere niedersten Instinkte wecken wollen – auf niedrigstem elektronischen Niveau. Da wäre zum Beispiel die »Firma« von Felix Krause: »Heute möchte ich Ihnen...

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