13.03.2018 / Ausland / Seite 7

Kämpfen und verhandeln

Syrische Armee erzielt weitere Erfolge. Freier Abzug für islamistische Kämpfer

Karin Leukefeld

Die Fronten in Syrien klären sich. Im Nordwesten des Landes rückt die türkische Armee mit verbündeten islamistischen Kämpfern weiter auf die Kleinstadt Afrin in der Provinz Aleppo vor. Mehr als 100 kurdische Dörfer entlang der syrisch-türkischen Grenze wurden bisher besetzt. Ankara hat erklärt, Afrin einkesseln zu wollen. Der Syrische Arabische Rote Halbmond (SARC) forderte Garantien, um – gemeinsam mit UN-Organisationen – Hilfsgüter dorthin liefern zu können. Zuletzt hatte Anfang März ein Hilfskonvoi die Stadt erreicht.

US-Außenminister Rex Tillerson signalisierte der Türkei gegenüber ein Einlenken im Streit um die Kontrolle der Stadt Manbidsch, die etwa 80 km nordöstlich von Aleppo liegt. Verschiedene englischsprachige Medien berichteten am Wochenende, Washington habe Ankara mitgeteilt, man wolle die kurdischen Kampfverbände dazu bewegen, aus Manbidsch abzuziehen und sich östlich des Euphrat neu zu stationieren. Von den syrischen Kurden, die seit Ende 2...

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