12.03.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 8

»Beweis, dass es sich lohnt zu kämpfen«

Auseinandersetzung bei der Charité Facility Management endet mit einem Etappensieg der Beschäftigten. Gespräch mit Kalle Kunkel

Johannes Supe

Die Beschäftigten der CFM, einer vom Berliner Uniklinikum Charité ausgegliederten Servicefirma, erhalten mehr Geld. Am Mittwoch hat die Verdi-Tarifkommission einer Einigung zugestimmt, mit der der Lohn des Personals auf elf Euro in der Stunde rückwirkend ab Dezember 2017 angehoben wird. Ist das ein großer Sprung für die Kolleginnen und Kollegen?

Es ist ein Erfolg. Bisher wurden dem Sicherheitspersonal 9,45 Euro in der Stunde gezahlt, in der Logistik – zu dem Bereich gehört auch der Krankentransport – waren es 9,75 Euro, in der Reinigung zehn Euro. Das heißt, die Kolleginnen und Kollegen erhalten nun zwischen 170 und 280 Euro mehr im Monat. Das ist ein erster Schritt zur Angleichung an die Löhne, die dem Klinikpersonal gezahlt werden, womit die CFM-Beschäftigten zufrieden sind.

Bereits Mitte 2017 gab es das Angebot, die Löhne auf elf Euro anzuheben. Damals gab es in der Belegschaft starke Vorbehalte gegen den Vorschlag. Was hat sich geändert?

Die Gegenseit...

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