09.03.2018 / Inland / Seite 5

Airbus fordert Flexibilität

Flugzeugkonzern holt zum Kahlschlag gegen Beschäftigte aus. Bremen und Augsburg am stärksten betroffen

Bernd Müller

Nach tagelangen Spekulationen herrscht beim Flugzeugbauer Airbus etwas mehr Klarheit: Nach Gesprächen mit dem europäischen Betriebsrat am Mittwoch hat der Konzern bekanntgegeben, dass rund 3.700 der insgesamt 129.000 Beschäftigten von Kürzungsmaßnahmen betroffen sein werden. Hintergrund ist die geringe Nachfrage nach den Modellen A380 und A400M. Der Konzern zeigte sich aber zuversichtlich, »den meisten der betroffenen Mitarbeiter« neue Stellen anbieten zu können. Genaue Zahlen wurden allerdings nicht genannt.

Ein neuer Plan sehe vom Jahr 2020 an die Fertigung von nur noch sechs Maschinen des Riesenflugzeugs A380 und acht des an Pannen reichen Militärtransporters A400M pro Jahr vor, teilte Airbus im französischen Toulouse am Mittwoch mit. In Deutschland gebe es »besondere Herausforderungen« für die Werke in Bremen und Augsburg, hieß es ergänzend.

Wie es in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Donnerstag hieß, kursierten am Mittwoch unterschiedliche Angab...

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