06.03.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Problem Lehrermangel

Neuseelands Schulen gehen die Pädagogen aus. Direktoren und Politiker suchen nach Auswegen. Australien mit ähnlichen Sorgen

Thomas Berger

Die Situation ist ernst. Selbst der Bildungsminister spricht von einer »tickenden Zeitbombe«: In Neuseeland herrscht Lehrermangel, eine Besserung ist nicht in Sicht. Schon seit einer Weile ist es vielerorts schwierig, freiwerdende Stellen in den Bildungseinrichtungen zeitnah mit qualifiziertem Personal zu besetzen. Mit dem auch in dem Inselstaat im Südpazifik verzeichneten demographischen Wandel könnte die Lage in den kommenden Jahren noch weitaus bedrohlicher werden, so die jüngsten Prognosen. Während einerseits immer weniger junge Leute den Lehrerberuf ergreifen, steht demnächst eine Verrentungswelle bevor. Geradezu massenhaft werden Pädagogen aus der sogenannten Babyboomer-Generation aus dem aktiven Dienst ausscheiden. Weshalb Experten, Schuldirektoren und Politiker gleichermaßen Alarm schlagen.

Mit einem kritischen Positionspapier hatte sich zuletzt die »Auckland Secondary Schools Principals’ Association« (ASSPA) zu Wort gemeldet. Der regionale Ver...

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