06.03.2018 / Feminismus / Seite 8

»Sie zeigen Schockplakate mit toten Föten«

Abtreibungsgegner in Frankfurt am Main halten Kundgebungen vor Beratungsstellen ab. Ein Gespräch mit Brigitte Ott

Gitta Düperthal

Fundamentalistisch christliche Abtreibungsgegner der Initiative »40 Tage für das Leben«, getragen von der erzkonservativen »Deutschen Vereinigung für eine christliche Kultur« (DVCK), halten seit Aschermittwoch täglich Mahnwachen vor einer Beratungsstelle des Verbands »Pro Familia« in Frankfurt am Main ab. Wie treten sie auf?

Zum dritten Mal findet diese sogenannte Mahnwache für jeweils 40 Tage vor unserer Beratungsstelle statt, mitten in der Innenstadt: zunächst 2017 um diese Jahreszeit, das zweite Mal im September. Sie hatten direkt vor unserer Haustür gebetet, gesungen, Schilder mit Aufschriften wie »Ich will leben« hochgehalten. Kaum jemand kam durch. Das störte unsere Beratungsgespräche für Frauen im Schwangerschaftskonflikt, also hatten wir das Frankfurter Ordnungsamt angesprochen.

Zumindest ist nun vereinbart, dass sich die Abtreibungsgegner einige Meter entfernt aufstellen. Frauen, die sich bei uns beraten lassen, müssen nicht mehr direkt an ihnen ...

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