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02.11.2002 / Ansichten / Seite 4

»Die Kurden hätten am meisten zu leiden«

Gespräch mit dem kurdischen Politiker Zübeyir Aydar

Karin Leukefeld
Zübeyir Aydar saß für die kurdische Demokratiepartei (DEP) im türkischen Parlament, bevor er 1994 ins europäische Exil floh. 1995 wurde die DEP verboten. Im April des gleichen Jahres gehörte Aydar zu den Mitbegründern des kurdischen Exilparlaments. Im Mai 1999 war er Mitbegründer des Kurdischen Nationalkongresses (KNK), dessen Präsidialrat er heute angehört. Im KNK sind Kurden aus allen Teilen Kurdistans vertreten. Sitz ist Brüssel, Vertretungsbüros gibt es in London und Berlin. Auch in Syrien und in den kurdischen Autonomiegebieten des Nordirak ist der KNK vertreten. Im Iran und in der Türkei ist die Arbeit hingegen schwierig. Der KNK versteht sich als Dachorganisation für die kurdische nationale Einheit und vertritt auch die Interessen der Kurden im Exil.

F: Sie haben vor kurzem ein Büro in Berlin eröffnet. Welche Erwartungen hat der Kurdische Nationalkongreß (KNK) an die Bundesregierung?

Deutschland ist der größte Handelspartner der Türkei, und ha...

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