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03.03.2018 / Ausland / Seite 1 (Beilage)

»Die Rechte der Gefangenen werden verletzt«

Gespräch mit Urtzi Errazkin.Über baskische politische Inhaftierte, ihren Kampf um Menschenwürde und die Probleme der Angehörigen

Claudia Wrobel

Im Baskenland sind immer noch sehr viele Aktivisten inhaftiert. Politisches Engagement wird systematisch kriminalisiert. Wenn so etwas in der BRD passiert, wie, verglichen mit dem Baskenland, in sehr abgeschwächter Form bei den Protesten gegen den G-20-Gipfel vergangenen Juli in Hamburg, wird das hierzulande zum Glück noch skandalisiert. Aber wie müssen wir uns politisches Engagement vorstellen, wenn es dauerhaft diffamiert wird?

Für uns ist es erst mal sehr wichtig, über unsere Situation zu sprechen, so wie wir es nun hier tun, denn Sie haben recht, für die meisten Menschen außerhalb unserer Region ist es unvorstellbar, wie wir leben und Politik machen. Ich spreche vor dem Hintergrund, dass Angehörige von mir inhaftiert sind, weil sie sich für die ETA, Euskadi Ta Askatasuna, eingesetzt haben. Und darin sehe ich mittlerweile auch meine eigene politische Arbeit: andere Angehörige und Freunde sowie Gefangene zu unterstützen. Die meisten von uns haben sich n...

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