03.03.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Wessen Welt ist die Welt?

Das WSF ist eine lose Internationale der sozialen Bewegungen. In Salvador da Bahia soll neue Kraft für kommende Kämpfe geschöpft werden

Peter Steiniger

Bahia ruft. Es soll wieder das große Treffen von Akteuren des Widerstands gegen die Unterordnung der Gesellschaften unter die Interessen des Profits werden: Vom 13. bis 17. März findet in Salvador da Bahia im Nordosten Brasiliens das bereits vierzehnte Weltsozialforum (WSF) statt. »Eine andere Welt ist möglich«, lautet die Kampfansage und Botschaft der Hoffnung, die es verbreiten möchte, und das Motto der diesjährigen Veranstaltung: »Widerstehen heißt gestalten, widerstehen heißt verändern.« Erwartet werden Zehntausende Teilnehmer aus aller Welt, wobei einheimische und Aktivisten aus anderen Teilen Lateinamerikas das Gros stellen dürften. International werden es vor allem Repräsentanten größerer Nichtregierungsorganisationen und besonders im WSF-Kontext Engagierte dorthin schaffen. Das alle ein bis zwei Jahre abgehaltene Forum, 2001 im südbrasilianischen Porto Alegre gegründet, kehrt einmal wieder in sein Ursprungsland zurück. Zuletzt hatte es 2016 im ka...

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