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01.03.2018 / Ansichten / Seite 8

Ende eines Schurkenstücks

Veräußerung der HSH Nordbank. Gastkommentar

Norbert Weber

Am gestrigen Mittwoch haben die Landesregierungen Hamburg und Schleswig-Holstein ihr Vertragsergebnis zum Verkauf der operativen HSH Nordbank präsentiert. Die Veräußerung kam auf Druck der EU-Kommission zustande. Entweder Privatisierung oder Abwicklung – Deadline 28. Februar.

Das, was gestern von den Landesregierungen präsentiert wurde, sagte qualitativ wenig aus. Viele wichtige Parameter sind lediglich »vorläufig«, endgültig festgezurrt wird das in der nun anschließenden sogenannten Closing-Phase.

Selbst der Kaufpreis ist abhängig von weiteren Verhandlungen. Er könnte sich theoretisch sogar auf den symbolischen einen Euro reduzieren. Und selbst wenn der Preis von einer Milliarde Euro gezahlt wird, dient dieser Betrag nicht der Reduzierung von eingegangenen Länderverpflichtungen wie HSH-Stützungskrediten. Vielmehr müssen Hamburg und Kiel für von der HSH garantierte Provisionen gerade stehen. Von diesen ist das Instit...

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