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01.03.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Mit den Gespenstern reden

Und sich aus der Vereinzelung befreien: Ausblick auf einen Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie in Berlin

Christa Schaffmann

»Es gibt derzeit keine relevante, schlagkräftige und nicht integrierbare Opposition in Deutschland, die eine Alternative zu den gesellschaftlichen Verhältnissen bietet und der herrschenden Politik wirkungsvoll entgegentritt«, sagt Klaus-Jürgen Bruder, Vorsitzender der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP). Die Misere steht in der kommenden Woche in Berlin im Mittelpunkt des jährlichen NGfP-Kongresses. Dessen Titel »Die Paralyse der Kritik: Eine Gesellschaft ohne Opposition« zitiert Herbert Marcuse. In den Vorjahren ging es um »Gesellschaftliche Spaltungen« (2017) und »Migration und Rassismus« (2016).

Pluralistisch und interdisziplinär ist der Kongress angelegt. »Wir haben als linke Intellektuelle den Ehrgeiz, aufzuklären, uns mit der Theorie von Marx, Marcuse, Lefèvre und Derrida zu befassen, wissen aber, dass daraus allein noch keine Opposition entsteht«, so Christoph Bialluch aus dem Vorstand der NGfP. »Deshalb werden wir auch über Handlungsoptio...

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