28.02.2018 / Ausland / Seite 6

Mit Maduro aus der Krise

Venezuelas Kommunisten machen Staatschef zu ihrem Kandidaten für die Präsidentschaftswahl

Modaira Rubio, Caracas

Venezuelas Kommunisten unterstützen bei der Präsidentschaftswahl am 22. April Amtsinhaber Nicolás Maduro. Am Montag abend (Ortszeit) proklamierte die Kommunistische Partei (PCV) im Teatro Cantaclaro in Caracas, dem Sitz ihres Zentralkomitees, den Staatschef offiziell zu ihrem Kandidaten.

Zuvor waren Vertreter des PCV-Politbüros im Regierungspalast Miraflores mit Maduro zusammengekommen. Während der zweistündigen Sitzung hinter verschlossenen Türen musste sich der Präsident offenbar deutliche Kritik der Kommunisten anhören, wie er anschließend selbst einräumte. Die PCV hatte in den vergangenen Monaten wiederholt den »reformistischen« Kurs der Regierung angeprangert und radikale Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Krise gefordert. Vor diesem Hintergrund hatte eine Nationalkonferenz von 200 Delegierten der PCV am 18. Februar beschlossen, Maduro nur zu unterstützen, wenn es zuvor ein Abkommen mit der vom Staatschef geführten Vereinten Sozialistischen Partei ...

Artikel-Länge: 3596 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe