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01.11.2002 / Ausland / Seite 7

Bauernmarsch auf Quito

Lateinamerikanisches Oppositionsbündnis protestiert gegen geplante Freihandelszone ALCA

Tommy Ramm, Bogotá

Die Vertragsverhandlungen zu einer gesamtamerikanischen Freihandelszone, Area de Libre Comercio de las Américas, kurz ALCA, hatte US-Präsident George Bush senior 1990 als Initiative zur »Stärkung der durchgeführten Wirtschaftsreformen auf dem Kontinent und zur Steigerung von Investitionen und Handelspartnerschaft« proklamiert. Damit stieß er auf offene Ohren. Mittlerweile entpuppt sich ALCA jedoch für die lateinamerikanischen Nationen als Alptraum. Der Vertrag für die ab 2005 geplante Freihandelszone, die 34 Länder mit rund 800 Millionen Menschen umfassen soll, dient in seinen bisherigen Konturen allein der Markterweiterung US-amerikanischer und kanadischer Multis, die den lateinamerikanischen Kleinindustrien und dem Agrarsektor den endgültigen Garaus machen könnte.

Die aktuellen Handelsbedingungen charakterisierte unlängst der uruguayische Schriftsteller Eduardo Galeano: »Die Kuh im Norden verdient doppelt so viel wie der Bauer im Süden.« Eine Kuh in...

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