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23.02.2018 / Inland / Seite 8

»Solidarität mit den YPG soll unterbunden werden«

Bewaffnete Beamte durchsuchten einen Gasthof, weil dort ein Unterstützungstransparent hing. Gespräch mit Hans Erich Sauerteig

Gitta Düperthal

Beamte mit Maschinenpistolen haben am Dienstag den selbstverwalteten Gasthof Meuchefitz durchsucht. Das Tagungshaus im Wendland war einst Treffpunkt des Widerstandes gegen das Atomprojekt Gorleben. Anlass für den aktuellen Einsatz war ein an der Außenfassade angebrachtes Transparent, mit dem Solidarität mit Afrin ausgedrückt wurde. Was genau ist passiert?

Am 2. Februar haben wir das Transparent mit der Aufschrift »Afrin halte durch! Türkische Truppen und deutsche Waffen morden in Rojava! Es leben die YPJ/YPG!« angebracht. Warum die Polizei sich jetzt erst zum Handeln genötigt sah, ist uns nicht klar. Vor dem Aufmarsch der etwa 80 Polizisten vor dem Haus waren wir nicht aufgefordert worden, es abzuhängen. Dem wären wir übrigens auch nicht nachgekommen. Dabei waren Spezialeinsatzkommandos, Mobile Einsatzkommandos und die Beweis- und Festnahmeeinheit, zudem ein Dutzend Beamte des Landeskriminalamts und des Staatsschutzes. Sie hatten im Haus nur eine Familie ...

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