21.02.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Weg frei für Weidmann

Stühlerücken bei der EZB: Der nächste Präsident wird voraussichtlich ein deutscher sein

Simon Zeise

Berlin regiert Brüssel. Die 19 Euro-Finanzminister haben sich auf den Spanier Luis de Guindos als künftigen EZB-Vizepräsidenten verständigt, hieß es am Montag abend in Brüssel.

Die Personalie ist für Deutschland besonders bedeutsam, da die Nationalität des neuen Vizechefs der Europäischen Zentralbank (EZB) Auswirkungen auf die Herkunft des neuen EZB-Präsidenten haben dürfte. Sollte ein Vizechef aus dem »Süden« kommen, würde ein Vertreter aus dem »nördlichen« Europa die im Herbst 2019 freiwerdende Stelle von EZB-Präsident Mario Draghi erhalten. Die Bundesregierung sähe am liebsten Bundesbankpräsident Jens Weidmann als Nachfolger Draghis. Weidmann ist geldpolitischer »Falke«. Er tritt für einen baldigen Ausstieg aus dem Anleihenkaufprogramm »Quantitative Easing« ein und will die Zinsen...

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