21.02.2018 / Inland / Seite 5

Prima Geschäft mit dem Krieg

In Wiesbaden stellte die Linkspartei den »Rüstungsatlas Hessen« vor. Wehrbeauftragter des Parlaments und Bundeswehr klagen weiter über schlechte Ausrüstung

Jana Frielinghaus

Wer ein Interesse an der Dramatisierung der angeblich desaströsen Situation des deutschen Heers in Sachen technischer und sonstiger Ausstattung hat, liegt auf der Hand. Die Bundesrepublik ist Industriestandort, und die Rüstungsbranche sorgt an vorderste Stelle für die glänzende Handelsbilanz dieses Landes. Und für Wohlstand der Kommunen, in denen die großen Waffenschmieden ihren Sitz haben.

Am Dienstag legte die Fraktion der Partei Die Linke im hessischen Landtag in Wiesbaden einen Rüstungsatlas für das Bundesland vor, in dem neben Truppenstandorten auch die Betriebsstätten der großen Waffenschmieden vermerkt sind – und zusätzlich detaillierte Informationen über deren Produktpalette. Mit 62 Produktionsstätten sei Hessen einer der größten Rüstungsstandorte der Bundesrepublik, sagte Jan Schalauske, friedenspolitischer Sprecher der Fraktion. Ganz vorn dabei die Rheinmetall Landsysteme GmbH und Krauss-Maffei Wegmann (KMW), beide mit Hauptsitz in Kassel. KMW i...

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