Der Schwarze Kanal
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20.02.2018 / Inland / Seite 5

Endlich mehr Geld für die Bahn

Union und SPD wollen stärker in den Schienenverkehr investieren. Privatisierungspolitik der vergangenen Jahrzehnte gescheitert

Katrin Küfer

Wenn die SPD-Führung in diesen Tagen ihre zweifelnde Basis für die Koalition mit CDU und CSU zu erwärmen versucht, dann zitiert sie gerne eine Reihe von Einzelmaßnahmen aus dem ausgehandelten Entwurf eines Koalitionsvertrags. Den Gewerkschaftern gefällt am Papier, dass die drei Parteien einen »Schienenpakt« anstreben, die Fahrgastzahlen in Zügen bis 2030 verdoppeln und die Gütermengen auf der Schiene steigern wollen. Zu den Absichtserklärungen im Vertrag gehören eine »Halbierung des Schienenlärms durch mehr Investitionen in Lärmschutz« und eine beschleunigte Elektrifizierung des Eisenbahnnetzes auf 70Prozent bis zum Jahre 2025. Weitere Zielsetzungen sind mehr Bundesmittel für Nebenstrecken, ein »Tausend-Bahnhöfe«-Förderprogramm, mehr Direktverbindungen im Fernverkehr abseits großer Magistralen, ein »Deutschlandtakt« nach Schweizer Vorbild und mehr Einzelwagenverkehr im Gütertransport. Über all dies soll künftig »ein hochrangiger Beauftragter der Bundesreg...

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