19.02.2018 / Inland / Seite 8

»Von Werkvertrag zu Werkvertrag«

Mitarbeiter bei Filmfestivals arbeiten zu prekären Bedingungen. Ein Gespräch mit Ludwig Sporrer

Gitta Düperthal

Während des Filmfestivals Berlinale werden Kulturschaffende am Dienstag über die prekären Arbeitsbedingungen in der Branche diskutieren. Jenseits der roten Teppiche und des Glanzes wird in der ganzen Republik oft ohne Vertrag oder zu geringen Stundenlöhnen geschuftet. Wie bewerten Sie die Arbeitssituation?

Bei der Berlinale geht es im Vergleich zu anderen Festivals noch relativ gut zu, weil die Kulturschaffenden dort die miesen Arbeitsbedingungen in den vergangenen Jahren bereits thematisiert hatten. Dort ist man auf gutem Weg, trotzdem ist noch eine Menge zum Besseren zu verändern. Bundesweit gibt es immer noch sogenannte Volunteers: Die übernehmen die Kinobetreuung oder bringen Gäste zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Stelle – für null Euro. Da heißt es etwa: Du kannst schöne Filme anschauen und interessante Leute treffen, du kannst doch so gut organisieren. Nur wenige Festangestellte bei Festivals haben keine nennenswerten Probleme. Die meisten Fe...

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