15.02.2018 / Ansichten / Seite 8

Rüstung immer

Militärausgaben der NATO-Staaten

Jürgen Wagner

Neben dem Beschluss, zwei neue Hauptquartiere – eines davon in Deutschland – aufbauen zu wollen, war die weitere Erhöhung der Rüstungsausgaben einmal mehr das beherrschende Thema beim gestrigen Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel. Bereits im Vorfeld war NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg ob der Rüstungsbemühungen der meisten Verbündeten voll des Lobes: Es sei »ein wesentlicher Fortschritt und ein guter Start«, dass die Ausgaben der europäischen NATO-Staaten seit 2015 jährlich gestiegen sind.

Auch die weiteren Aussichten seien rosig: Man rechne damit, so Stoltenberg, dass sich die Zahl der Verbündeten, die mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für ihr Militär ausgeben, von aktuell acht auf 15 im Jahr 2024 erhöht. Kämen alle Staaten dieser – rechtlich keineswegs bindenden – Forderung nach, würden die Ausgaben der 28 EU-Staaten (plus Norwegen) v...

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