13.02.2018 / Abgeschrieben / Seite 8

Opfer zu Tätern gemacht

Die KP Österreichs erklärte am Montag:

Im März 1933 hatte Bundeskanzler Engelbert Dollfuß, obwohl er auf die Verfassung vereidigt war, das Parlament ausgeschaltet. Im Mai 1933 waren der Republikanische Schutzbund und die KPÖ verboten worden – doch die Führung der SPÖ verzichtete erneut auf aktiven Widerstand.
Am 12. Februar 1934 stellten sich Teile des Republikanischen Schutzbundes in einem letzten verzweifelten Aufbäumen gegen die endgültige Etablierung des austrofaschistischen Regimes. Die Regierung setzte Polizei und Bundesheer ein, Gemeindebauten wurden vom Bundesheer mit Artillerie angegriffen. Viele Februarkämpfer wurden während der Kämpfe getötet, neun Schutzbündler – unter ihnen Koloman Wallisch sowie Karl Münichreiter, der trotz seiner schweren Verletzungen auf einer Krankentrage zum Galgen geschleppt wurde – wurden nach dem Standrecht hingerichtet.

Die KPÖ weist alle Behauptungen einer »geteilten Schuld« für die Ereignisse des Februar 1934 zurüc...


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