10.02.2018 / Ansichten / Seite 8

Personal und Politik

SPD nach den Koalitionsverhandlungen

Georg Fülberth

Auf drei Feldern wollte die SPD bei den Koalitionsverhandlungen im Vergleich zur Sondierung noch Erfolge erzielen: Zuwanderung, Verbot sachgrundloser Befristung von Arbeitsverhältnissen und Bürgerversicherung. Davon ist für sie nur ein halber Punkt herausgekommen: In Unternehmen mit mehr als 75 Beschäftigten dürfen nicht mehr als 2,5 Prozent der Belegschaft lediglich auf Zeit eingestellt werden. Erste Kommentare vor und nach Abschluss des Koalitionsvertrags gaben Tips, wie sich das umgehen lässt.

Dennoch war die SPD enorm stolz. Sie bekommt das Auswärtige Amt, das Finanz- und das Arbeitsministerium. Den Bundespräsidenten hat sie ja schon seit 2017.

Wer’s billig liebt und im SPD-Bashing seine höchste Genugtuung findet, hat jetzt viel Spaß und kann den Parteinamen gern umbuchstabieren: Sozialdemokratische Posten-Partei. Gabriels Powerplay passte dazu. Er warf Schulz Wortbruch vor. Wer ihm wohlwoll...

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