10.02.2018 / Ausland / Seite 8

»Der Widerstand hier wird weitergehen«

Der türkische Angriffskrieg gegen das nordsyrische Afrin dauert an. Doch die Zivilbevölkerung lässt sich nicht vertreiben. Gespräch mit Siya Nebi

Peter Schaber

Sie arbeiten seit einigen Tagen direkt in der Provinz Afrin, gegen die sich die Aggression Ankaras richtet. Wie stellt sich die militärische Lage aus Ihrer Perspektive dar?

Wir versuchen, uns einen Überblick zu verschaffen, aber manche Gebiete sind schwer zugänglich. Für die vergangenen zwei Tage kann ich sagen, dass es in den Gegenden um Bilbile, Siye und Rajo Gefechte gab. Dabei wurde in einem Dorf bei Bilbile ein Söldner der Nusra-Front verwundet und verhaftet. Sein Name ist Abdul Kader Ismail. Auch in Kevire Ker gibt es Auseinandersetzungen. Dabei wurden militärische Fahrzeuge zerstört. Die Kämpfe dauern an, es wird ständig bombardiert.

Bislang gibt es keinerlei Änderung in der Haltung internationaler Mächte oder der Anti-IS-Koalition, die die Türkei gewähren lassen. Aber die Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG und YPJ sowie die Syrischen Demokratischen Kräfte, SDK, leisten erbitterten Widerstand. Dieser nehme, so versichern uns Kämpfer dieser...

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